Zahlungsziele, Projektpausen und ein Gegengewicht, das nicht auf Rechnungen wartet
Zitat von Online Marketing Experte am August 1, 2026, 8:45 p.m. UhrEin Thema, das mit Marketing nur indirekt zu tun hat, mich aber als Selbstständiger in diesem Bereich jahrelang beschäftigt hat: das Warten auf Geld. Große Kunden zahlen nach dreißig oder sechzig Tagen, manchmal später, und dazwischen läuft die eigene Kostenseite normal weiter.
Das ist kein Umsatzproblem, sondern ein Zeitproblem. Auf dem Papier war mein Jahr oft gut, im Februar stand ich trotzdem mit leerem Konto da, weil eine Rechnung nicht bezahlt war und die nächste Projektphase noch nicht begonnen hatte.
Ich habe verschiedenes probiert. Vorkasse durchsetzen funktioniert bei kleineren Kunden, bei großen selten. Mahnwesen straffen hilft, kostet aber Beziehung. Am Ende bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich das Problem nicht wegverhandeln kann und stattdessen einen Puffer brauche, der nicht von Kunden abhängt.
Der Puffer besteht bei mir aus zwei Teilen. Erstens einer schlichten Geldreserve, die mehrere Monate abdeckt und auf einem separaten Konto liegt. Zweitens einem langfristigen Teil, in den regelmäßig etwas fließt und an den ich bewusst nicht rangehe. Der zweite Teil steckt in Dividendenwerten.
Wichtig ist mir die Unterscheidung: Der langfristige Teil ist keine Liquiditätsreserve. Er ist das, was übrig bleiben soll, wenn das Berufsleben irgendwann anders aussieht. Wer beides vermischt, verkauft im ungünstigsten Moment, nämlich dann, wenn die Kurse schlecht stehen und man das Geld dringend braucht.
Ich hatte vom Auswählen wenig Ahnung und habe entsprechend planlos angefangen. Meine Käufe kamen aus Empfehlungen und einer vagen Vorstellung davon, was ein bekanntes Unternehmen ist. Systematisch geworden ist es erst mit der Dividenden Strategie Masterclass von Andreas Hollmotz, bekannt als Dividenden Backpacker.
Der Stoff verteilt sich auf elf Kapitel mit jenseits von 65 Einheiten und insgesamt über elf Stunden Videomaterial. Er geht durch das Finden von Kandidaten, die Bewertung und die Zeitpunktfrage. Ergänzend gibt es einen Newsroom, über den Material nachgeliefert wird. Bezahlt wird einmal, ohne Abo. Bislang haben nach Anbieterangaben mehr als 700 Leute den Kurs belegt.
Der für meinen Alltag wertvollste Teil war der zur Bewertung eines Unternehmens. Wir alle beurteilen im Job ständig Kunden danach, ob sie zahlungsfähig sind. Bei einer Aktie ist die Frage im Kern dieselbe: Verdient dieses Unternehmen genug, um seine Ausschüttung dauerhaft zu leisten, oder greift es dafür Substanz an. Diese Übertragung hat mir den Zugang erleichtert.
Was dazugehört und was ich niemandem verschweige: Kurse können deutlich fallen, auch über längere Zeit. Eine Dividende ist keine feste Zahlung, sondern eine jährliche Entscheidung des Unternehmens und kann gekürzt werden. Und die Beträge sind in den ersten Jahren klein. Als Ersatz für ein ordentliches Mahnwesen taugt das überhaupt nicht.
Deutlichkeitshalber: Für Käufe über meinen Link erhalte ich eine Vergütung. Wer die Kapitel ansehen will, findet die ausführliche Beschreibung auf der Kursseite. Wer möchte, findet ihn über den Kursnamen ohne meinen Link.
Was praktisch am meisten geholfen hat, ist banal: Ich rechne meine Reserve inzwischen in Monaten statt in Euro. Ein Betrag auf dem Konto sagt wenig aus. Zu wissen, dass ich vier Monate ohne Zahlungseingang durchhalte, verändert die Verhandlungssituation mit Kunden spürbar, weil ich schlechte Konditionen nicht mehr aus Not annehmen muss.
Zweiter Punkt, den ich empfehlen würde: Die Sparrate an den Zahlungseingang koppeln, nicht an den Monatsersten. Bei unregelmäßigen Eingängen führt ein fixer Termin dazu, dass man ihn regelmäßig aussetzt, und irgendwann setzt man ihn ganz aus.
Was mir bei den Zahlungszielen zusätzlich geholfen hat: Ich stelle bei größeren Projekten inzwischen in Teilbeträgen nach Meilensteinen. Das reduziert die offene Summe deutlich und hat bei Kunden weniger Widerstand ausgelöst als eine Diskussion über Zahlungsfristen, weil es nach Struktur klingt statt nach Misstrauen.
Wie löst ihr das mit den Zahlungszielen? Arbeitet ihr mit Vorkasse oder Teilzahlungen, und habt ihr eine Reserve, die das überbrückt? Mich interessiert vor allem, wie viele Monate ihr als sinnvoll ansetzt.
Ein Thema, das mit Marketing nur indirekt zu tun hat, mich aber als Selbstständiger in diesem Bereich jahrelang beschäftigt hat: das Warten auf Geld. Große Kunden zahlen nach dreißig oder sechzig Tagen, manchmal später, und dazwischen läuft die eigene Kostenseite normal weiter.
Das ist kein Umsatzproblem, sondern ein Zeitproblem. Auf dem Papier war mein Jahr oft gut, im Februar stand ich trotzdem mit leerem Konto da, weil eine Rechnung nicht bezahlt war und die nächste Projektphase noch nicht begonnen hatte.
Ich habe verschiedenes probiert. Vorkasse durchsetzen funktioniert bei kleineren Kunden, bei großen selten. Mahnwesen straffen hilft, kostet aber Beziehung. Am Ende bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich das Problem nicht wegverhandeln kann und stattdessen einen Puffer brauche, der nicht von Kunden abhängt.
Der Puffer besteht bei mir aus zwei Teilen. Erstens einer schlichten Geldreserve, die mehrere Monate abdeckt und auf einem separaten Konto liegt. Zweitens einem langfristigen Teil, in den regelmäßig etwas fließt und an den ich bewusst nicht rangehe. Der zweite Teil steckt in Dividendenwerten.
Wichtig ist mir die Unterscheidung: Der langfristige Teil ist keine Liquiditätsreserve. Er ist das, was übrig bleiben soll, wenn das Berufsleben irgendwann anders aussieht. Wer beides vermischt, verkauft im ungünstigsten Moment, nämlich dann, wenn die Kurse schlecht stehen und man das Geld dringend braucht.
Ich hatte vom Auswählen wenig Ahnung und habe entsprechend planlos angefangen. Meine Käufe kamen aus Empfehlungen und einer vagen Vorstellung davon, was ein bekanntes Unternehmen ist. Systematisch geworden ist es erst mit der Dividenden Strategie Masterclass von Andreas Hollmotz, bekannt als Dividenden Backpacker.
Der Stoff verteilt sich auf elf Kapitel mit jenseits von 65 Einheiten und insgesamt über elf Stunden Videomaterial. Er geht durch das Finden von Kandidaten, die Bewertung und die Zeitpunktfrage. Ergänzend gibt es einen Newsroom, über den Material nachgeliefert wird. Bezahlt wird einmal, ohne Abo. Bislang haben nach Anbieterangaben mehr als 700 Leute den Kurs belegt.
Der für meinen Alltag wertvollste Teil war der zur Bewertung eines Unternehmens. Wir alle beurteilen im Job ständig Kunden danach, ob sie zahlungsfähig sind. Bei einer Aktie ist die Frage im Kern dieselbe: Verdient dieses Unternehmen genug, um seine Ausschüttung dauerhaft zu leisten, oder greift es dafür Substanz an. Diese Übertragung hat mir den Zugang erleichtert.
Was dazugehört und was ich niemandem verschweige: Kurse können deutlich fallen, auch über längere Zeit. Eine Dividende ist keine feste Zahlung, sondern eine jährliche Entscheidung des Unternehmens und kann gekürzt werden. Und die Beträge sind in den ersten Jahren klein. Als Ersatz für ein ordentliches Mahnwesen taugt das überhaupt nicht.
Deutlichkeitshalber: Für Käufe über meinen Link erhalte ich eine Vergütung. Wer die Kapitel ansehen will, findet die ausführliche Beschreibung auf der Kursseite. Wer möchte, findet ihn über den Kursnamen ohne meinen Link.
Was praktisch am meisten geholfen hat, ist banal: Ich rechne meine Reserve inzwischen in Monaten statt in Euro. Ein Betrag auf dem Konto sagt wenig aus. Zu wissen, dass ich vier Monate ohne Zahlungseingang durchhalte, verändert die Verhandlungssituation mit Kunden spürbar, weil ich schlechte Konditionen nicht mehr aus Not annehmen muss.
Zweiter Punkt, den ich empfehlen würde: Die Sparrate an den Zahlungseingang koppeln, nicht an den Monatsersten. Bei unregelmäßigen Eingängen führt ein fixer Termin dazu, dass man ihn regelmäßig aussetzt, und irgendwann setzt man ihn ganz aus.
Was mir bei den Zahlungszielen zusätzlich geholfen hat: Ich stelle bei größeren Projekten inzwischen in Teilbeträgen nach Meilensteinen. Das reduziert die offene Summe deutlich und hat bei Kunden weniger Widerstand ausgelöst als eine Diskussion über Zahlungsfristen, weil es nach Struktur klingt statt nach Misstrauen.
Wie löst ihr das mit den Zahlungszielen? Arbeitet ihr mit Vorkasse oder Teilzahlungen, und habt ihr eine Reserve, die das überbrückt? Mich interessiert vor allem, wie viele Monate ihr als sinnvoll ansetzt.
