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Partnerprogramm von Bodo Schäfer – Evergreen statt Launch-Hektik

Wer länger im Affiliate-Bereich unterwegs ist, kennt den Rhythmus: Ankündigung, Vorfreude, Countdown, Verkaufsfenster, danach Stille. Launch-Modelle funktionieren, aber sie haben einen Nachteil, über den selten geredet wird – zwischen zwei Launches passiert nichts, und die gesamte Vorbereitung ist danach wertlos.

Das Sortiment hier ist anders gelagert, und das ist für die Planung wichtiger als jede Provisionshöhe. Es sind Bücher und Kurse, die dauerhaft verfügbar sind. Kein Countdown, kein Fenster, keine Ankündigungsphase.

Was daraus folgt, verändert die Arbeitsweise erheblich:

Ein Beitrag arbeitet weiter. Ein Text, der heute geschrieben wird, kann in zwei Jahren immer noch Besucher bekommen und immer noch funktionieren. Bei einem Launch-Produkt ist derselbe Text nach zwei Wochen tot.

Du kannst nachrüsten statt neu produzieren. Bestandsartikel um eine Empfehlung zu ergänzen ist deutlich weniger Aufwand als eine Kampagne – und wirkt auf alles, was ohnehin gefunden wird.

Es gibt keine Terminhetze. Du veröffentlichst, wenn der Text fertig ist, nicht wenn ein Fenster aufgeht.

Die Produkte nach Provisionsstufe:

Live-Seminar – rund 19 € pro Anmeldung

Bücher – 5 € pro Bestellung

Video-Coachings – bis zu 108,74 € pro Verkauf

Beim Seminar gilt die Evergreen-Logik mit einer Einschränkung: Termine ändern sich. Deshalb würde ich in Beiträgen dazu nie konkrete Daten nennen, sondern verlinken und die Details dort stehen lassen, wo sie gepflegt werden. Sonst hast du in einem Jahr einen Text mit falschen Angaben, der über Suchmaschinen weiter gefunden wird.

Was Evergreen-Arbeit besonders gut mit dem Tracking hier zusammenpasst: Getrackt wird über die Sitzung, es zählt, was im selben Bestellprozess mitgeht. Ein Beitrag mit dauerhaftem Besucherstrom produziert kontinuierlich frische Sitzungen. Eine Kampagne produziert eine Welle und danach nichts – und alles, was nach der Welle passiert, wird dir ohnehin nicht mehr zugeordnet.

Ein zweiter Vorteil, der erst über die Zeit sichtbar wird: Du kannst dieselben Beiträge mehrfach nutzen. Ein Text, der einmal gut geworden ist, lässt sich Monate später erneut teilen, in einen Newsletter aufnehmen oder in einer Diskussion verlinken – ohne dass er veraltet wirkt. Bei einem Beitrag zu einem befristeten Angebot geht das nicht, dort ist jede Wiederverwendung peinlich, sobald das Fenster zu ist.

Auch die Fehlertoleranz ist höher. Wenn ein Beitrag nicht funktioniert, kostet dich das bei Dauerläufern nur die Zeit für diesen einen Text. Bei einem Launch hängt die gesamte Vorbereitung an einem einzigen Zeitfenster – geht dort etwas schief, war der ganze Aufwand umsonst.

Der Nachteil dieser Arbeitsweise gehört dazu: Es gibt keinen Moment, an dem etwas passiert. Kein Ausschlag, keine Zahlen, die an einem Tag hochgehen. Wer den Reiz eines Launches braucht, findet das ausgesprochen langweilig – und Langeweile ist der häufigste Grund, warum Leute solche Modelle wieder liegen lassen, obwohl sie funktionieren.

Praktisch würde ich es so angehen: Zwei bis drei Beiträge pro Quartal, sauber geschrieben, in Themen mit dauerhaftem Interesse. Danach nichts weiter tun, außer gelegentlich zu prüfen, ob die Links noch stimmen. Das ist wenig spektakulär, aber es summiert sich – und es kostet nach der ersten Arbeit fast keine Zeit mehr.

Die Anmeldung ist kostenlos, ohne Bewerbung und sofort freigeschaltet, Auszahlung in der Regel monatlich.

Arbeitet ihr lieber mit Launches oder mit Dauerläufern – und was hat bei euch über mehrere Jahre besser getragen?